Die Psychologie des Abnehmens

A fogyás pszichológiája

Um Immanuel Kant zu zitieren: „Alles ist Psychologie.“

Wenn wir diese Tatsache akzeptieren – und wir müssen sie akzeptieren, denn so ist es –, dann sollte auf die Akzeptanz Verständnis folgen, und zwar nicht nur, weil unser Leben dadurch viel einfacher und verständlicher wird, sondern weil … Ach nein. Das war's schon. Wenn wir psychologische Abläufe verstehen, wird unser Leben viel einfacher und verständlicher.

Wir glauben gern, oder denken vielmehr, dass alles, was uns passiert, nur uns passiert, obwohl menschliches Verhalten und unsere Reaktionen auf Situationen universell sind.

Bei Abnehmprozessen ist es nicht anders, denn diese universelle Reaktion zeigt sich bei allen Menschen und begleitet jeden einzelnen Abnehmprozess.

Aber damit ich nicht durchgehend in diesem affektiert-intellektuellen Stil eines Arschlochs schreibe, das sich für gebildet hält, mache ich es etwas einfacher und gehe die Prozesse durch, genauer gesagt die Fehler, die deine Psyche zermürben und die du während deiner Diät machst. Und dabei spreche ich noch lange nicht davon, dass du mal vom Plan abweichst, denn dann bist du schon gescheitert, und bedeutungslosen Menschen widme ich nicht nur keinen Beitrag, sondern eigentlich nicht einmal einen Satz.

Also, du fängst mit der Diät an und wartest auf die Ergebnisse. Die Ergebnisse werden natürlich kommen, aber leider erfordert das Abnehmen vor allem Selbstbeherrschung und Konsequenz, und damit sind wir auch schon beim ersten Punkt.

 

SELBSTBEHERRSCHUNG UND KONSEQUENZ

Wir stehen unmittelbar vor dem ersten Tag deiner Diät, und in dir brodeln Wut und Tatendrang. Du bereitest dich verdammt intensiv auf deine Lebensstiländerung vor, als würdest du dich auf den Mars vorbereiten. Du kaufst für deine Diät ein, und während du die gesunden Sachen in deinen Einkaufswagen legst, fühlst du dich verdammt stark.

Genau.

Du bist gerade voll dabei, du spürst es richtig. Du spürst, dass dies das Programm ist, das du durchziehst. Du kaufst Hähnchen, Fisch und Gemüse ein, und dabei ist ständig dieses wohlige Gefühl in dir: Verdammt, jetzt fängst du wirklich an. Du spürst, dass etwas Gutes mit dir passiert, und natürlich spürst du das, denn alles, worauf du dich vorbereitest, ist verdammt gut. Aber leider haben die meisten Menschen in dieser Vorbereitungsphase schon wirklich das Gefühl, damit etwas für sich getan zu haben. Aber das ist noch gar nichts, meine Liebe.

Weißt du, wie viel das ist?

Das ist ungefähr so, als würdest du dich auf ein verdammt gutes Date vorbereiten, aber nur so weit kommen, dass du dich anziehst und dich schminkst. Aber ich will nicht weiter ausholen: also die üblichen vier Stunden Vorbereitung. Ja, du bist vorbereitet, siehst hübsch aus, wie eine Prinzessin und all der Quatsch. Aber nur weil du dich vorbereitet hast und zu Hause vor dem Ganzkörperspiegel herumstehst, heißt das noch lange nichts. Zu dem Date musst du auch noch hingehen, das erste Date durchstehen, dann auch das zweite, das fünfte und auch zum zwanzigsten Treffen hingehen. Du musst etwas aufbauen und Vertrauen schaffen, sonst gibt es keine Sicherheit und keine glückliche Beziehung, keinen Beziehungsstatus auf Facebook. Von dem gemeinsamen, supersüßen Profilbild will ich gar nicht erst anfangen.

So ähnlich läuft das auch mit dem Einkaufen für die Diät. Nur weil du dich vorbereitest, passiert noch nichts. Schließlich hat noch niemand abgenommen, nur weil gesunde Lebensmittel im Kühlschrank liegen. Die musst du dann auch essen, und zwar nur die, und nicht nur am ersten Tag, sondern auch an den siebzig Tagen danach.

Aber wir sind immer noch am Tag vor dem ersten Tag deiner Diät.

Und hier kommt die erste Fallensituation: Du gehst einkaufen und kaufst dir gleich noch irgendeinen Scheiß zum Essen, mit der Begründung, dass du ja sowieso ab morgen anfängst und dir deshalb jetzt noch ein letztes Mal schlechtes Essen reinziehst.

Wozu? Wohin? Weißt du, was für ein Scheiß das ist? Das wäre, als wolltest du zu Hause aufräumen, aber vorher noch mit ein bisschen Müll aus der Mülltonne zurückkommen und ihn in deiner Wohnung verteilen. Das würdest du auch nicht tun. Warum frisst du dich also am Tag vor deiner Diät voll? Damit du morgen mit einem noch größeren Defizit anfängst?

Daran gibt es gleich mehrere Probleme.

  • Was du an einem Tag isst, macht dich nicht nur an diesem Tag dick.
  • Du startest den ersten Tag deiner Diät mit einem verdammten Fresskoma und einem so großen Heißhunger auf Kohlenhydrate, dass der erste Diätvormittag dann richtig angenehm wird. Und korrigiere mich, wenn ich mich irre, aber du bist nicht der Typ, der um jeden Preis durchhält. Noch nicht. Vielleicht irgendwann, wenn du es durchziehst, aber bis dahin mach dir die Sache doch nicht selbst noch schwerer.

Wirf keinen Müll in deine Wohnung, wenn du vorhast aufzuräumen. Fress dich am Tag vor deiner Diät nicht voll, nach dem Motto: Morgen fange ich an. NEIN. Deine Diät beginnt nicht morgen, sondern dann, wenn du beschlossen hast, dass du etwas ändern willst. Entweder packst du den Moment beim Schopf, oder wir können uns zum Teufel scheren. Und von uns beiden befürchte ich, dass eher du abhauen wirst, und zwar am nächsten Morgen, wenn dir klar wird, dass du das nicht schaffst.

DEINE DIÄT BEGINNT NICHT MORGEN UND NICHT MIT DEM ESSEN, SONDERN IM KOPF. SIE BEGINNT, WENN DU BESCHLOSSEN HAST, DASS DU ETWAS ÄNDERN WILLST.

 

GEDULD

Ein sehr wichtiger Begriff, mit dem du dich am besten anfreundest, wenn du anfängst. Ich weiß, das ist sehr schwer. Du solltest mich mal sehen, wenn mir eine Frau schreibt, dass sie um 20 Uhr kommt, ich auf die Uhr schaue und sehe:

16:32, verdammt.

Wir wollen immer alles sofort. Ein Wunsch, ein Gefühl kommt auf, das wir sofort, am besten wirklich auf der Stelle, befriedigen wollen. Und beim Abnehmen gilt das ganz besonders. Wochen- und monatelang machst du dich fertig und zerfrisst dich, weil du dir denkst, dass du jetzt wirklich verdammt noch mal etwas ändern musst. Und dann überkommt dich plötzlich aus irgendeinem unerklärlichen Grund das Gefühl: So, jetzt ändere ich etwas, jetzt ziehe ich es ganz sicher durch. Jetzt klappt es, jetzt will ich es wirklich, jetzt esse ich kein scheiß Essen mehr, jetzt gehe ich trainieren und ziehe es durch. Natürlich kommen diese großen Vorsätze und der Wille, der das Universum sprengen könnte, meistens nach einer riesigen Fressorgie. Aber dann kommen sie wirklich mit voller Wucht.

Aber nehmen wir an, du fängst wirklich an und ziehst es durch. Deine Entschlossenheit trägt dich ins Fitnessstudio, und du fühlst dich verdammt stark. Ein tolles Gefühl, das weiß ich. Du gehst hin und trainierst wie ein Tier. Die Wut aus vielen Monaten steckt jetzt in dir, und du setzt sie völlig zu Recht beim Training ein. Du spürst eine Kraft in dir, wie man sie normalerweise am ersten Tag hat. Du weißt schon, wie wenn du mit dem Fahrrad auf ebener Strecke aus voller Kraft den Berg hinauftrittst. Auf den ersten paar Metern trägt dich noch der Schwung, aber der Anstieg bleibt hartnäckig, und nach einer Weile musst du selbst treten, weil der anfängliche Schwung nachlässt und du aus eigener Kraft weiter musst.

Das erste Training ist in etwa genauso. Du machst dich voller Schwung auf den Weg und hast nicht das Gefühl, dass es anstrengend wäre. Das Training ist jetzt noch nicht schwer, aber deine Psyche bekommt hier ihren ersten ordentlichen Schlag ab. Denn was wirst du bei deinem ersten Training im Fitnessstudio machen? Ich wiederhole: bei deinem ersten Training? Na, was?

Natürlich schaust du dich im Spiegel an. Ich will nicht übertreiben, aber ich schwöre, es gibt Frauen, die, nachdem sie eine 3-Kilo-Hantel gehoben und zwölf Wiederholungen gemacht haben, anfangen, sich im Spiegel anzuschauen, um zu sehen, ob sich schon etwas verändert hat.

Man sieht nichts. Ich beruhige dich: Man sieht nichts. Und damit du noch beruhigter bist: Auch nach dem dritten Training wird man nichts sehen.

ES WÄRE SEHR WICHTIG ZU VERSTEHEN, DASS DIESES GANZE FIGURFORMEN EIN GEDULDSPROZESS IST, DER ZEIT BRAUCHT. ABER NICHT IRGENDEINE ZEIT, SONDERN ZEIT IN GUTER QUALITÄT. DAMIT IST EINE EINGEHALTENE DIÄT UND KONSEQUENT, ICH WIEDERHOLE, KONSEQUENT DURCHGEFÜHRTE TRAININGSEINHEITEN GEMEINT.

Starr dich nach dem ersten Training nicht im Spiegel an, um nach Veränderungen zu suchen. Starr dich nicht an, denn das wird dich psychisch fertig machen. Wenn man sich anstrengt, erwartet man sofort eine Bestätigung dafür, dass sich die Mühe lohnt. Leider funktioniert das aber nicht so. Wenn du das verstehst, verlierst du nicht gleich am Anfang die Lust auf das Ganze.

 

SUCHE NACH BESTÄTIGUNG

Das Suchen nach Bestätigungspunkten hängt eng mit Geduld zusammen, ist aber eine weiterentwickelte Variante davon. Hier suchst du nicht mehr im Spiegel nach schlankeren Konturen oder danach, ob die Fettpölsterchen kleiner geworden sind, sondern möchtest von anderen Menschen Bestätigung bekommen. Die lässt sich meist in einem einzigen Wort zusammenfassen, und das lautet:

„Sieht man’s?“

Sieht man schon was? Sieht man, dass ich abgenommen habe? Und all die möglichen Varianten davon. Wir sind immer noch am Anfang der Diät, aber 6-8 Tage sind schon vergangen. Ja. Seit 6-8 Tagen hältst du dich daran, gehst zum Training, nimmst im besten Fall auch deine Nahrungsergänzungsmittel und brauchst als Frau Rückmeldungen von außen.

Du brauchst jemanden, der dir sagt: Ja, man sieht es. Vergiss aber nie, dass die meisten Menschen missgünstige Arschlöcher sind. Selbst wenn man eine minimale Veränderung sieht - was nach 6 Tagen ohnehin noch ziemlich fraglich ist -, werden die meisten dir trotzdem nicht sagen: „Ja, man sieht es.“ Deshalb ist das Beste, was du tun kannst, nicht danach zu fragen.

Überstürze es nicht.

Früher bin ich auch in diesen Fehler verfallen. Als Molnár Peti noch mein Trainer war, habe ich nach der dritten Woche auch ständig gefragt: „Peti, sieht man schon was?“ Da sagte Peti, ich solle damit aufhören und warten, bis die Zeit reif sei und man etwas sehe - dann würde er es von selbst sagen. Ich solle nichts hören wollen, was ich mir noch nicht verdient hätte, und kein Lob für etwas erwarten, das kein Lob verdient. Tja. Peti ist nicht umsonst eine verdammte Legende. Er wusste immer, was er sagen musste, und nicht zuletzt hat er mir ohne Worte beigebracht, dass Lob nur verdient, wer eine beachtliche Leistung erbracht und Durchhaltevermögen gezeigt hat. Verstehst du, du bist jetzt seit 8 Tagen auf Diät und denkst, du würdest etwas tun oder hättest irgendetwas Nennenswertes erreicht. Diese Zeilen wirst du erst verstehen, wenn du es 80 oder 100 Tage lang durchgezogen hast und nicht vom Weg abgekommen bist. Wenn du die 100 Tage hinter dir hast, wirst du dein heutiges Ich nach 8 Tagen sehen und dir ganz schön was über dich denken: „Mein Gott, was wolltest du denn nach 8 Tagen für eine verdammte Nichtleistung schon Anerkennung einheimsen?“

Frag nicht ständig, ob man es schon sieht. Warte, bis die Menschen in deinem Umfeld von sich aus sagen: „Mensch, Irén, du siehst toll aus, du hast ja abgenommen.“ Dann wird es sichtbar sein - nicht dann, wenn du dem anderen ein schlichtes „Man sieht’s“ herauspresst, obwohl er es natürlich nicht sieht, dich aber nicht verletzen will oder einfach nur will, dass du ihn endlich in Ruhe lässt. Und das wäre noch der bessere Fall, denn ein

– Sieht man es?

– Nein.

Nach dem Gespräch schadest du wieder deiner Psyche, dabei sind die ersten paar Wochen entscheidend und du bist immer noch erst ein paar Tage über die erste Woche hinaus.

 

DIE KLEINEREN KLEIDUNGSSTÜCKE

Du ziehst dein Programm durch. 25-30 Tage sind vergangen und jetzt sieht man die Ergebnisse deiner Anstrengungen wirklich. Du siehst es im Spiegel, auf der Waage und an deiner Kleidung, und auch deine männlichen Kollegen haben bemerkt, dass du abgenommen hast. Die meisten Männer sprechen es auch an, wenn ihr ein entsprechendes Verhältnis habt. Aber die ehrlichste Form der Anerkennung ist, dass sie viel netter zu dir werden.

Zu hübschen Frauen sind wir immer netter.

Macht mich dafür jetzt nicht fertig, das sind evolutionäre Prozesse. Frauen würden natürlich eher ein Küchenmesser verschlucken, als dir zu sagen, dass du abgenommen hast. Und wenn sie deinen Gewichtsverlust doch anerkennen, dann nicht, um dir ein Kompliment zu machen, sondern um herauszufinden, wie du das machst.

Ja, jetzt sieht man es schon. Gut gemacht. Dann kommst du an die Klippe, an der leider die meisten Frauen stehen bleiben: Sie probieren auch Kleidungsstücke an, in die sie noch nicht hineinpassen - und die Betonung liegt auf „noch“. In deinen Sachen von vorher siehst du schon ziemlich gut aus, deshalb triffst du eine wirklich dumme Entscheidung und ziehst etwas an, in das du NOCH nicht hineingepasst hast.

Danach folgen ein paar ganz furchtbare Minuten, denn was wirst du sehen? Nichts anderes, als dass du in einem zu kleinen Kleidungsstück richtig scheiße aussiehst, dass es dir überhaupt nicht steht, dass die Fettpölsterchen zu sehen sind. Und dann bist du verdammt niedergeschlagen, obwohl nichts anderes passiert ist, als dass du, verdammt noch mal, die Veränderung wieder beschleunigen wolltest. Aber ich frage dich: Warum ziehst du ein Kleidungsstück in Größe 34 an, wenn dir nur die 36 passt oder, Gott bewahre, sogar nur die 38?

Psychische Selbstzerstörung. Du hast bei Größe 40 angefangen, jetzt passt dir locker die 38, vielleicht sogar die 36, aber neeein, du ziehst dir die 34 an.

Aber wohin zur Hölle hast du es so eilig? Du machst seit 30 Tagen Diät, verdammt noch mal. Wenn es jahrelang schön war, in einem beschissenen Körper zu leben, dann wird es auch schön sein, in 90 Tagen abzunehmen. Fangt nach den ersten Erfolgen nicht gleich an, Bikinis zu kaufen und unrealistisch kleine Kleidungsstücke anzuprobieren, denn das tut der Psyche nicht gut. Und da alles relativ ist, wirst du nicht sehen, dass du zwei Konfektionsgrößen abgenommen hast, sondern nur, dass du in den Kleidern immer noch scheiße aussiehst.

Beeil dich nicht und probier nicht die kleineren Kleidungsstücke an, sonst endet das mit einer Enttäuschung. Emotionale Rückschläge können wir wirklich nicht gebrauchen, vor allem nicht während einer Diät und erst recht nicht, wenn du eine Frau bist.

 

ICH VERDIENE ES

Du hast es nicht verdient. Ich sage dir jetzt, dass du es nicht verdient hast. Je mehr Diättage du hinter dir hast, desto größer ist die Versuchung, dir einzureden, dass du dir etwas verdient hast, weil du es schon so lange durchziehst. Jeder kennt doch diese „Das geht jetzt noch“-Typen, oder? Ich kenne sie, und ich könnte kotzen. Na, nicht deshalb, weil…

Aber.

Genau aus dem Grund, an den jetzt alle denken: Es gibt nur einen schlimmeren Typ als die „Das geht noch“-Leute – aber hier sind wir schon mit dem Schwert in der Hölle unterwegs –, und das sind die „Ich erlaube mir“-Leute.

Das ist übrigens ein sehr guter Vortest dafür, ob du eine Diät erfolgreich durchziehen kannst oder nicht. Denk mal zurück. Wie oft hast du schon „Das geht noch“ oder „Ich erlaube mir“ gesagt? Je öfter, desto eher solltest du dir ein paar Katzen anschaffen, oder ich weiß auch nicht, aber glaub mir, allen wird es damit besser gehen, vor allem dir. Du sparst dir eine Menge Tage, auf die du weder Lust noch Willen noch Durchhaltevermögen hast, nichts davon.

101 von 100 Frauen scheitern an ihrer Diät, weil sie dachten, sie hätten es verdient oder sich etwas erlaubt. Wenigstens sollten wir uns nicht gegenseitig etwas vormachen. Sobald du auch nur einmal vom Ernährungsplan abweichst, bricht das Ganze zusammen. Und es liegt nicht an der einen Schokolade, sondern an all den weiteren, die du später auch noch in dich hineinstopfen wirst, denn das wirst du. Und nicht, weil du ein willensschwacher Niemand bist. Natürlich auch deshalb, aber der sichere Grund, warum du scheitern wirst, ist, dass dein Körper dann sagt

Dein Körper kommt ohne Zucker klar, wenn er merkt, dass du ihm Zucker vorenthältst. Doch in dem Moment, in dem er einen Zuckerschock bekommt, verlangt er danach wie ein Tier. Auch dein Gehirn wird danach verlangen, und dein Verlangen nach Süßem wird immer stärker.

Und von hier aus ist es nur noch ein Schritt, bis du dich selbst davon überzeugst, warum du etwas tun darfst, was du nicht tun darfst, und warum du das isst, was dich in den Zustand gebracht hat, in dem du etwas ändern musst.

Jede unserer Handlungen beginnt mit einer Entscheidung. Wir bestimmen unser eigenes Schicksal. Es ist die Folge unserer Entscheidungen, wo wir heute stehen. Es ist unsere Entscheidung, wie wir aussehen. Über alles entscheiden wir selbst, die Entscheidung liegt immer in unserer Hand. Du entscheidest, ob du es machst oder nicht, ob du vom Ernährungsplan abweichst oder nicht, und am Ende dieses Beitrags sind wir wieder da, wo wir angefangen haben.

Alles beginnt im Kopf. Alles ist nur Psychologie.

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