Die neue Generation

Az Új Generácíó

 

Am Anfang des LifeT!lt-Blogs, als ich ihn am 13. Januar um ein Uhr nachts registrierte, ging es bei all dem nur darum, dass es ein 70-Tage-Programm gab, dessen jeden einzelnen Tag ich dokumentieren und mit Fotos veranschaulichen würde. Nach Ende des Programms oder vielleicht auch nach seinem Scheitern würde ich mit dem Bloggen aufhören und die Registrierung löschen. Inzwischen hat der Blog ein Eigenleben entwickelt und ist zu einem Teil meines Lebens geworden. Er hat ein Leben geschaffen und mir Türen geöffnet, die ich mir vorher nicht einmal hätte vorstellen können. Der Erfolg des Blogs und all die positiven Folgen haben mein Leben grundlegend verändert. Ich habe Menschen kennengelernt und bin in Prozesse geraten, die in meinem Alltag eine enorme Qualitätssteigerung bewirkt haben. Mit 20 habe ich dank einer meiner damaligen spontanen Eingebungen die Schule hingeschmissen und bin nach London gegangen, um in einem Casino als Croupier zu arbeiten. Von dort führte mich mein Weg nach Vegas, und nur wenige wissen, dass ich auch in einer Realityshow mitgewirkt habe. Mein Leben bewegt sich also in ziemlich extremen Bahnen. In den vergangenen zehn Jahren habe ich zwar viele schöne Dinge erlebt und wertvolle Erfahrungen gesammelt, aber eindeutig bin ich auf diesen Blog am stolzesten. Und wenn mich jemand fragen würde, was ich im Leben bisher der Gesellschaft zu bieten habe, würde ich LifeTilt als Referenz nennen. Andere zu motivieren, der Erfolg der RunT!lt  -Bewegung und die Verbesserung der Lebensqualität von mehreren Hundert Menschen - all das sind Dinge, auf die ich verdammt stolz bin. Und 2011 wird immer ein prägendes Jahr bleiben, egal, was ich danach noch im Leben mache ... 

Jeder strebt nach einem glücklicheren, erfüllteren Leben. Das zu erreichen ist verdammt schwer, denn es erfordert unendlich viel Durchhaltevermögen, die Fähigkeit, mit Rückschlägen umzugehen, und Willenskraft. Aber der Weg zu einem erfüllteren Leben ist näher, als du denkst, und anders als im Alltag hängt sein Erfolg ausschließlich von dir ab. Der erste große Schritt hin zu einem besseren Leben ist, ein Programm zur Veränderung des Lebensstils durchzuziehen, denn dieser Prozess ist viel mehr, als 6, 9 oder 18 Kilo abzunehmen. Abzunehmen und schöner zu werden ist nur ein ganz kleiner Teil des Ganzen. Wenn es nur darum ginge, würde ich mich nicht schon seit fast acht Monaten damit herumschlagen. Der Mensch gewöhnt sich viel zu sehr an den Scheiß, der ihn umgibt, denn Körper und Geist können sich bis zum Äußersten anpassen. Millionen Menschen, ach was, Milliarden leben ein unzumutbar langweiliges, eintöniges und schlichtes Leben, und zwar, weil sie kein Selbstvertrauen haben, sich und ihre Fähigkeiten gering schätzen und dazu neigen, die Haltung „Ist doch eh alles egal“ und dieses allgemeine Selbstmitleid zu übernehmen.  Das Leben ist echt beschissen, das weiß ich. Vor allem in Ungarn, denn hier muss man schon für ein mittelmäßiges Leben hart kämpfen. Und davon, dass das Umfeld jeden, der im Leben etwas erreichen will, ständig runterzieht und zurückhält, ganz zu schweigen. Wenn man dann noch bedenkt, dass du außerdem aussiehst wie ein ganzer Waggon voller Scheiß, ergibt sich zusammen mit den eben erwähnten Komplexen die Formel dafür, warum man mit Menschen an ihrem Arbeitsplatz und in ihren Beziehungen alles machen kann und warum Politik und die absurden Situationen des Alltags uns Tag für Tag so behandeln. Wir ertragen alles, denn ein weiterer Scheiß im Leben fällt einem irgendwann gar nicht mehr auf. Wo sich der Scheiß schon stapelt, bemerkt man einen weiteren kleinen Haufen kaum noch. Wegen seiner Komplexe ein ganzes Leben lang unter dem Radar zu leben, ist eines der beschissensten Dinge auf der Welt. Und wenn du auch noch eine Frau bist, ist es sogar noch schwerer. Komplexe im Kopf, wegen deines Aussehens und deines mangelnden Selbstvertrauens, und all das zieht alles nach sich, was dein Leben eigentlich beschissen macht. Dein Feind und die Dinge, die dein Leben ruinieren, sind jede verdammte Minute bei dir, in Form deiner Fettpolster, wie eine Schachtel Zigaretten in deiner Tasche. Der Fehler liegt bei dir, denn du bist schwach, hast weder Durchhaltevermögen noch Willenskraft und bist schwächer als ein Stück Kuchen und eine Zigarette. Irgendwie ist das verdammt erbärmlich. Dein Übergewicht ist die direkte Folge deiner mentalen Schwäche, und dafür kannst du niemand anderem die Schuld geben. Nicht der Job, nicht der Chef, nicht die scheiß Männer, nicht das Wetter, nicht die Eltern, nicht das Kind, und auch nicht das Leben oder die Umstände sind schuld, sondern einzig und allein du. Nur du kannst daran etwas ändern.  

In diesem Beitrag geht es um die Blogs von Menschen, die das verstanden und ihr Leben verändert oder verändern wollten und das alles in einem Blog veröffentlicht und mit anderen geteilt haben - genau so, wie LifeT!lt vor 263 Tagen angefangen hat. Die jetzt aufgelisteten Blogs haben eines gemeinsam: Ihre Autorinnen stehen mit LifeT!lt in Verbindung oder haben sich durch LifeT!lt zu ihrem Programm inspirieren lassen. Mit manchen Blogautorinnen arbeite ich derzeit persönlich oder habe gearbeitet, andere wiederum ziehen ihr 70-Tage-Programm einfach anhand der Blogbeiträge durch. Lest auch ihre Blogs, denn falls sie scheitern, sollen sie möglichst vor vielen Menschen scheitern, um ihnen dadurch Motivation zu geben, nicht aufzugeben und es durchzuziehen. 

debramorgan.blog.hu

Dieses Mädchen führte auf dem Frauenportal Hoxa ein Diättagebuch, in dem sie aufschrieb, was sie isst und wie sie mit ihrer vermeintlich guten Diät vorankommt. Natürlich überhaupt nicht, denn das Ganze war von Grund auf konzeptlos und unsinnig. Ein paar Tage, nachdem ich ihr Tagebuch gefunden hatte, bekam ich einen Brief von ihr, in dem sie mich um Hilfe bat und schrieb, was Frauen mir natürlich in jedem Brief schreiben: dass sie jemanden braucht, der sie antreibt und unterstützt, wenn sie aufgeben will. Ich habe zugesagt, sie bekam von mir ein Programm, mit dem sie vor ein paar Tagen angefangen hat und das sie auf der Website auch schon veröffentlicht hat. Wer wissen möchte, wie Debra vorankommt, kann die Ereignisse auf ihrem Blog verfolgen.

malackacico.blog.hu

Mit ihr habe ich mich ebenfalls noch um Juni herum privat beschäftigt, als sie nach 4 Wochen und 5 Kilo Gewichtsverlust das Programm aufgegeben hat. Neulich habe ich bemerkt, dass sie angefangen hat, einen Blog zu schreiben und dabei dem Programm folgt, das ich ihr vor 3 Monaten zusammengestellt habe. Ich bin gespannt, ob sie die 70 Tage diesmal durchzieht.

 

keeponmovin.blog.hu

Ich würde nicht darauf schwören, aber ich glaube, sie ist hugi02 aus dem Forum von Nők Lapja Café und wenn sie es ist, war sie schon einmal auf RunT!lt zu sehen. Außerdem möchte sie nicht an der Brust abnehmen. Hier sollte ich wohl anmerken, dass natürlich jeder an der Brust abnimmt, aber das kann für niemanden eine Ausrede sein. Nicht abzunehmen, damit die Brüste nicht kleiner werden, und das als Ausrede anzuführen, ist wirklich das Allerletzte. Eine größere Brust an einem fetten Körper ist weder cool noch sexy, aber das wollte ich nur mal so anmerken. Ich weiß noch, dass das Mädchen früher Sport gemacht hat und 10 kg abnehmen will. Ihr Programm läuft seit zwei Wochen, sie hat 3 Kilo abgenommen und stellt die Veränderung auch in einem geilen Diagramm dar.

videkilany.blog.hu

Dieses Mädchen ist mein Favorit. Ich kenne sie nicht, aber ich würde auch nichts über sie schreiben. Lassen wir ihre eigenen Worte für sich sprechen. Es lohnt sich, den Beitrag ab der dritten Ausrede zu lesen … Das Mädchen ist echt großartig und hat sehr gute Gedanken. Wenn ich keine Freundin hätte, würde ich sie glatt bumsen.

„Die dritte Ausrede: der »So-fühle-ich-mich-wohl«-Effekt. Ja, klar. Macht euch nicht lächerlich. Ich weiß es aus eigener Erfahrung: Dick zu sein ist scheiße. Du bist nicht schön, schöne Kleidung passt dir nicht, und was dir passt, steht dir nicht, dein Speck quillt heraus. Was kaschiert und verhüllt, hängt meistens schlaff herunter. Dadurch wirkst du gut zehn Jahre älter, weil du schlabberige T-Shirts und Oberteile trägst wie eine Kantinenfrau nach der Schicht. Vom Strand und dem Tankini-Oberteil, das den Bauch bedeckt, wollen wir gar nicht erst anfangen … Dazu kommt noch das Mantra dicker Mädchen, das »Ich bin auch so attraktiv«-Gerede (und dafür hat Love einen verdammt großen Eisenrohr verdient). Dazu nur so viel: Neben der Ausstrahlung eines vor Energie sprühenden, selbstbewussten Mädchens bleibst du praktisch unsichtbar, Süße …“

„Der Bonus und zugleich mein liebster selbstbetrügerischer Spruch: »Mein Freund liebt mich, wie ich bin.« Dazu möchte ich nur sagen, dass ich einen Mann kenne, der seine Ex-Freundin mitsamt ihren zusätzlichen 15–20 Kilo so „geliebt“ hat. Aber interessant, dass er sie trotzdem gegen eine schlanke Frau eingetauscht hat … Ich sehe zwei Möglichkeiten: Wenn der Typ dich wirklich wegen deiner inneren Werte liebt, wird er dich vielleicht nicht verlassen, aber mit der Zeit wird er darunter leiden, egal, was er dir ins Gesicht sagt. Glaubst du wirklich, dass er auf Fragen wie „Findest du, dass ich dick bin? Habe ich zugenommen?“ ehrlich antworten wird? Und sich dann eine Stunde lang dein Gezeter anhört, gefolgt von einer Stunde verzweifelten Weinens und schließlich dem Vorwurf, er sei ein mieser Kerl, dem es nur ums Aussehen geht? Wenn er dich liebt, bist du ihm wichtig, also will er dich nicht verletzen. Vor allem will er nicht, dass du auf ihn wütend bist. Er wird dir also ums Verrecken nicht sagen, dass du zugenommen hast. Wenn seine Liebe nicht stark genug ist oder einfach nachlässt, dann schaut er sich eben in der Welt der schlanken Frauen um.“

 

„Noch eine Bemerkung: Frag niemals deine Freundin oder eine andere Frau, ob du dick bist. Bei Männern ist es genauso: Wenn er dich liebt, will er dich nicht verletzen. Wenn nicht, ist es wahrscheinlich, dass du ihm seine Antwort ohnehin nicht glauben wirst, weil du meinst, er nenne dich nur deshalb dick, weil er dich hasst … 2) Er lügt und sagt, du seist nicht dick, und lacht sich ins Fäustchen. 3) Wenn du wirklich nicht dick bist, kann es trotzdem sein, dass sie dir einredet, du würdest schlecht aussehen. Als Frau sage ich: Frauen sind in dieser Hinsicht seltsame Wesen.

Ich habe einmal versucht, einer Freundin gegenüber ehrlich zu sein, nachdem ich sie 2, 2½ Monate lang nicht gesehen hatte. Als wir uns wiedersahen, hatte sie einen Bauch wie eine Frau im vierten Monat. Als ich es vorsichtig zur Sprache brachte (ich fragte, ob ein Baby unterwegs sei), war sie furchtbar beleidigt … Dabei hatte das Mädchen in zwei Monaten mindestens etwa 10 Kilo zugenommen. Als Frau ist es einfach unmöglich, einer anderen Frau zu sagen, dass sie übergewichtig ist.

Wenn du die Antwort wissen willst, frag einen Mann, der nicht mit dir verbunden ist. Er will dir weder Kleidung noch ein Auto verkaufen, arbeitet nicht mit dir, will nicht mit dir schlafen und ist nicht dein jüngerer Bruder.“

pushyourself.blog.hu

Ich werde sie noch genauer im Auge behalten als die anderen und möchte ihr hier ausrichten: Wenn du Hilfe brauchst, melde dich bei mir. Dieses Mädchen hat Schilddrüsenprobleme, und die Ärzte haben ihr gesagt, dass sie niemals abnehmen können wird. Sie hat angefangen, die Diät einzuhalten, von der sie auf LifeT!lt gelesen hat, und in ein paar Tagen 4 Kilo abgenommen. Also werde ich sie im Auge behalten und habe größten Respekt vor ihr.

„Na ja, ich weiß nicht, ob jemand lesen wird, was ich schreibe, aber ich glaube, wie einige andere auch, schreibe ich jetzt wegen lifetilt.blog.hu. Ich bin völlig empört darüber, wie die Kommentatoren Laura auf Lifetilt behandeln, denn sie können einfach nicht akzeptieren, dass es Menschen gibt, die nach Perfektion streben, während sie sich mit einem ‚So ist es nun mal‘ zufriedengeben. Nachdem ich die Kommentare gelesen habe, möchte ich die Menschen, die sich so weit herablassen, ihre Brüste und ihren Hintern fertigzumachen, lieber nicht näher beschreiben - nur weil Laura kurz und knapp geschrieben hat, was sie dachte. Ich bin wirklich dick und trotzdem fand ich den Ton nicht verletzend, sondern einfach erfrischend ehrlich.   

Na ja, der Punkt ist, dass auch ich Lifetilt komplett durchgelesen und vor etwa einer Woche damit angefangen habe. Ich will nicht auch noch meine Lebensgeschichte erzählen, sondern nur die Fakten. Ich bin eine 21-jährige Studentin im Abschlussjahr und wiege 85 kg (vor einer Woche waren es noch 89 ;). Kurz und knapp noch zu mir: Ich habe Schilddrüsenprobleme, gegen die ich Hormone nehme, deshalb muss ich mich für jedes Kilo, das ich abnehme, doppelt anstrengen. Ehrlich gesagt ist es mir scheißegal, wie lange es dauern wird, bis ich abnehme, und wie viele Opfer ich dafür bringen muss. Wenn ich darüber nachdenke, jammere ich seit 21 Jahren Tag für Tag, lasse Partys aus (mit der Begründung, dass ich fett bin und scheiße aussehe), obwohl ich nur etwa ein halbes Jahr meines Lebens dafür aufwenden müsste, mich äußerlich und innerlich zu verändern. 

Artikel: www.lifetilt.blog-hu „Diäten für verschiedene Körpertypen bei Frauen“, Abschnitt Endomorph 

 

ladycamp.blog.hu

Ha valakinek ellenszenves a LifeTilt blog stílusa, vagy csak egyszerűen utál engem mint a szart, és nem bírja elviselni a képemet, az otthonra és megértő tekintetekre talál a Ladycamp blogon, ugyanis itt gyülekeznek Mordor fellegei és hirdetnek háborút a blogom ellen. A csaj aki írja a blogot még Májusban keresett meg azzal, hogy segítsek neki és írjak neki egy programot mert egyedül nem megy. Találkozásunk és a program indulás után pár nappal létrehozta a Ladycampet amit azóta is ír, a többi már történelem. A sors és a körülmények alakulása úgy hozta, hogy a program felénél elváltak útjaink, de Syreni végül is befejezte a programot, amihez így utólag is gratulálok. (Ő volt Doma Fanni)

"Was hat mir das Programm gebracht? Selbsterkenntnis, Durchhaltevermögen und ein bisschen Vertrauen in mich selbst. Sex, guten und viel davon. Anerkennende Worte und jede Menge neue Kleidung (weil mir die alten vom Leib rutschen). Das Wissen, dass ich es schaffen kann. Neue Ziele und das Wiederaufleben alter Ziele. Was hat es mir genommen? Zentimeter und Kilos … damit möchte ich jetzt abschließen. Das Leben geht weiter, und meinen heutigen Parfaitkuchen muss ich irgendwie wieder abtrainieren. Halbmarathon, Marathon, Triathlons, wer weiß … aber vor allem gilt es, das Erreichte zu halten und mich mental darauf vorzubereiten. The show must go on ..."

 

 

Diese Frauen sollten allen als Vorbild dienen. Fangt auch ihr mit eurem Programm an, richtet einen Blog ein und zieht die 70 Tage durch, die alles um euch herum verändern werden. Es wird hart, verdammt beschissen und vor allem am Anfang werdet ihr leiden. Ich verspreche euch nicht, dass es gut wird, denn das wird es nicht. Aber das Ergebnis werdet ihr erreichen, und das garantiere ich euch. Wenn ihr schwach werdet, schöpft Kraft aus diesen Mädchen. Aber hier ist auch LifeT!lt. Wenn ich sage, ihr sollt einen Blog schreiben, dann deshalb, damit ihr eurem neuen Lebensstil, den das Programm verlangt, einen Rahmen gebt. Kommt zum  RunT!lt und erlebt, dass hinter dem Blog eine Community steht, auf die ihr euch stützen könnt. Unterstützt euch gegenseitig mit einem Blog, in dem ihr euch verändert, denn wenn die Leute sehen, dass das Programm funktioniert, wird das auch anderen helfen.

Mit eurem Programm seid ihr allein, das solltet ihr nie vergessen. Und trotzdem seid ihr nicht allein …    

 

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